Da man sich im Hause Geibig neuerdings nicht mehr mit profanen Einzelfeiertagen begnügt, gab es dort dieser Tage ratzfatz hintereinander gleich doppelt was zu feiern. Und obwohl der vierzigste Geburtstag, wie auch Tomi und Jörg bestätigen können, für einen Rockstar kein Alter ist, gilt es selbstverständlich auch Olli zu besagtem Alter....ja was denn eigentlich? Zu gratulieren? Ja, doch.
Aber neben all den üblichen witzig gemeinten Geschenken, Fotomontagen, Altersratschlägen und prophylaktischen Grabbeigaben hat sich der feine Herr Geibig sein schönstes Geburtstagsgeschenk allerdings im wahrsten Sinne des Wortes selber gemacht. Wenn die eigentliche Arbeit, wie bei Olli üblich, natürlich auch Gattin Verena zu übernehmen hatte.
Dementsprechend gilt die eigentliche Geburtstagsgratulation auch einer jungen Dame, die drei Tage vor Olli Geburtstag feierte.
Hiermit begrüßen wir aufs allerherzlichste STELLA GEIBIG in der stetig wachsenden M.O.R.Familie! Dir und Deiner durch Dich zum Trio mutierten Familie (Katzen ausnahmsweise außen vor gelassen) alles nur erdenklich Gute. Wir freuen uns alle sehr, dass
Du endlich da bist. Und wahrscheinlich wirst Du früher von uns hören als Dir lieb ist.
Da Du es mit Deinen Eltern wahrlich hättest schlechter treffen können, kann man ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass sie Dir - bis Du irgendwann genervt
ausziehen und Deine eigene Combo gründen wirst – ein großartiges Leben ermöglichen werden. Was also bleibt da noch für uns zu tun? Genau.
Wir drücken Dir alle gemeinschaftlich die Daumen, dass Du außer dem musikalischen Talent Deines Vaters nichts weiter von ihm, und möglichst viel von Deiner Mutter geerbt hast. Stella, Verena, Olli: Glückwunsch, das habt ihr prima hingekriegt.
12. AUGUST 2010:
S war SIS
FAMILIENFEIER IM IRRENHAUS!
Seit mittlerweile vier Jahren erscheint Anfang August an dieser Stelle der jährliche
Schlaflos im Sattel Konzertbericht.
Aus guten Grund denken wir jedes Jahr, dass das Vorjahr nicht zu toppen sein wird und wissen doch eigentlich nur allzu gut, dass es trotzdem passieren wird.
Die Frage allerdings, wie man denn die 2009er Version zu steigern gedachte, war eine vermeintlich schwierige, denn wie soll man eine zweieinhalbstündige Kollektivekstase hunderter Menschen toppen, die uns seinerzeit vom ersten bis zum letzten Ton hemmungslos gefeiert und bejohlt haben?
Die Antwort war dann aber doch ebenso einleuchtend wie eindrucksvoll: indem man die Anzahl der Leute verdoppelt und die Meute bereits VOR dem ersten Ton anfängt und NACH dem letzten Ton noch lange nicht aufhört!
Menschen im Dauerwahn hangeln sich an Decken entlang und fallen auf die Bühne, die romantikdurchtränkten
Auebiker stürmen bei ihrer internen Hymne
„Bella“ in Ausgehuniform die Bühne und führen ein orgiastisches Formationsschunkeln auf, die bezaubernde kleine Lara, ihr Bruder Julian und diverse weitere großartige Kinder singen lieb und unerschrocken mit, spielen Luftgitarre und headbangen, Menschen werden im Publikum einfach auf den Kopf gestellt, Männer, Frauen und auch alle anderen liegen sich glücklich schwitzend und kreischend in den Armen und die gesamte Velo-Großfamilie feiert vom Moment berauscht SiS, uns, sich selbst und die schlichtweg unbeschreibliche Atmosphäre – und wir liefern den brachialen
Soundtrack für den unglaublichsten aller Monumentalfilme: Phatys Traum.
Viel mehr gibt’s bei allem triefenden Pathos dazu einfach nicht zu sagen.
Mehr Schweiß, Ausnahmezustand und laut war noch nie! Egal wo...bisher.
Mehr Fotos und Videos werden mit Sicherheit im Laufe
der Zeit noch hier auftauchen...
Danke an alle, die Schlaflos
im Sattel jedes Jahr möglich machen, danke an alle die dort waren, danke an Tape
Life fürs "anheizen", danke an Lomo
Markus und den "Bruder von Lomo" für den tollen Sound und danke an Weidenthal.
Ihr seid unser Stammpuplikum. Das Konzert bei SIS in der Ferne erinnert
uns immer an den berühmten Propheten im eigenen Land... ;-)
Und wer jetzt ganz begeistert ist und
noch etwas Gutes tun will, der klickt auf den folgenden Link und spendet
etwas!
...also bald. Am Freitag
geht das schönste, beste und tollste MTB-Nachtrennwochende
traditionell mit einem Konzert von uns, verkleidet als SCHLAMMBEIN
los.
...und wieder steht „Schlaflos im
Sattel“ im Pfälzer Weidenthal an und wieder gibt es dafür den offiziellen Eröffnungssong unserer Geheimidentität
Schlammbein. Diesmal mit dem ganz besonders raffinierten Titel S IS SIS (Also gesprochen „Es ist SiS“) Toll, oder?
Jaja, es ist schon ganz schön aufregend und abwechslungsreich unser Leben. Aber mal ganz in echt: Das Schlaflos-im-Sattel-Wochenende, wir haben uns ja bereits oft genug darüber ausgelassen, ist mit all seinen Begleiterscheinungen schon wirklich großartig und auch für uns der absolute Jahreshöhepunkt...und da soll auch die kleine Randbemerkung nicht weiter stören, dass es eben auch der einzige Höhepunkt ist.
Da Fahrräder und Rock'n
Roll spätestens seit SCHLAMMBEIN
untrennbar miteinander verbunden sind, nehmen wir uns kurz die Zeit für
eine freundliche Werbeeinblendung:
Kaum hat mit dem Monat Mai das neue Jahr begonnen, da stehen wir auch schon wieder in den Schlagzeilen.
Zwar sind wir uns noch nicht ganz darüber einig, ob wir unser geplantes und später sicherlich ebenfalls preisgekröntes Bigamisten-Musical „Kachelmann
- Weiber & Wetter“ oder doch eher „Mocken & Meteorologie“ nennen werden, aber einen Medienpreis haben wir trotzdem schon bekommen.
Den renommierten „Quirl in Gold“. Verliehen von der Butzberger Bürgerwehr und der IG Schall und Rauch. Und zwar für besonders genrevermengende Verdienste im an und für ja sich recht konservativen Bereich Filmmusik. Gewürdigt wurde von der Jury vor allem unsere Arbeit am Soundtrack des dieser Tage erscheinenden Bud Spencer Comebackfilms, des Prügelmärchens „Drei Kopfnüsse für Aschenbrödel“, das demnächst die Fürther Filmtage eröffnen wird.
Hier ein Auszug aus der Laudatio des Ortsgruppenführers: „Ei latscho.“
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Jury für das uns entgegengebrachte Vertrauen in unser künstlerisches Schaffen und Werk und geloben auch für die Zukunft nichts unversucht zu lassen, auch noch den vielleicht wichtigsten Medienpreis überhaupt, den Granny in der Kategorie „best male haircut“ einzuheimsen.